Herbst

Vorbei ist für dieses Jahr die Zeit, als uns beim Gassi gehen bei hochsommerlichen Temperaturen der Schweiß von der Stirn lief, und wir jedes schattige Plätzchen nutzten, um kurz zu verschnaufen. Vorbei die Zeit, als der Höhepunkt eines jeden Spaziergangs der Sprung in den Teich oder Bach war und der Heimweg mit tropfnassen Hunden angetreten werden musste die kurz darauf schon wieder trocken waren.
Aber auch der Herbst hat seine schönen Seiten. Machte der goldene Oktober doch vor kurzem seinem Namen noch alle Ehre, hat nun der Herbst mit seinen weniger schönen Seiten Einzug gehalten. Ein paar Dinge sollten Sie nun beachten, damit Sie gemeinsam mit Ihrem Liebling gut durch die nass-kalte Jahreszeit kommen.

Es ist Herbst Fellpflege
Gerade jetzt, zu Beginn der kalten Jahreszeit, sollten Sie der Fellpflege nochmals besondere Beachtung schenken. Havaneser haben zwar nicht den jahreszeitlichen Fellwechsel von Sommer- auf Winterfell, aber auch bei ihnen sollten die abgestorbenen Haare noch einmal gründlich entfernt werden. Dies steigert nicht zu letzt das Wohlfefinden ihres kleinen Lieblings und fördert damit auch die Gesundheit. Zu dem werden Verunreinigungen, die in dieser Jahreszeit nun mal leider häufiger vorkommen, schneller entfernt, und ein lockeres und gepflegtes Fell trocknet auch wieder schneller, wenn er mal nass geworden ist.

Erkältungskrankheiten vorbeugen:
Bei diesem nass-kalten Wetter haben unsere Hunde, genauso wie wir, ein erhöhtes Risiko sich eine Erkältung einzufangen. Diese äußern sich bei Hunden mit ähnlichen Symptomen wie bei uns Menschen: Schnupfen, Husten, Temperaturanstieg, etc. Der Verlauf ist jedoch bei Hunden meißt weniger heftig wie bei uns Menschen. Fragen Sie im Zweifel bitte Ihren Tierarzt, ob Handlungsbedarf besteht oder ob ganz den natürlichen Heilungskräften vertraut werden kann. Nichts desto trotz sollten Sie der Vorbeugung ganz besondere Aufmerksamkeit widmen:

  • Wenn Sie mit Ihrem Hund bei nass-kaltem Schmuddelwetter spazieren gehen sollte dieser immer in Bewegung bleiben. Achten Sie darauf, dass er sich nicht hinlegt und längere Pausen macht.
  • Passen Sie die Länge ihrer Spaziergänge dem Wetter an. Kälte an sich ist nicht so schlimm, aber sobald Nässe und Wind dazu kommt bitte Rücksicht auf Ihren Liebling nehmen.
  • Wenn Ihr Hund beim Spaziergang nass geworden ist, trocknen Sie ihn bitte nach Ihrer Rückkehr so schnell wie möglich gründlich ab. Föhnen Sie ggf. sein Fell etwas.
  • Entfernen Sie Verunreinigungen aus dem Fell. Gerade im Herbst verfangen sich gerne kleinere Äste, Blätter, Grassamen, Kletten, etc. gerne im Fell Ihres Hundes. Dies ist in erster Linie lästig und störend, kann aber auch zu Verletzungen führen.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund ein warmes und kuscheliges Plätzchen hat, wo er sich schnell wieder aufwärmen kann.
  • Halten Sie badefreudige Tiere nach Möglichkeit vom Sprung ins Nass ab. 
  • Speziell bei kurzhaarigen oder geschorenen Hunden bitte darauf achten, dass sie nicht frieren (zittern). Hier dann ggf. zu einem wärmenden Hundemantel greifen, um Ihrem Liebling nicht den Spaß an den Herbstspaziergängen zu verderben.
Es ist Herbst Achtung! Parasiten
Auch, oder gerade im Herbst sollten Sie Ihren Hund regelmäßig auf Parasiten hin untersuchen und vorbeugende Maßnahmen treffen.

Zecken sind im Herbst noch lange aktiv. Ihre Aktivität richtet sich vor allem nach der Temperatur. In Gegenden, in denen die Temperaturen im Winter nicht unter 5°C fallen, besteht ganzjährig eine Gefahr durch Zecken. Erst bei Temperaturen unter -20°C sterben Zecken ab.
Flöhe haben gerade jetzt Hochkonjunktur. Sie suchen geradezu die Wärme, die ihnen das Fellkleid Ihres Hundes bietet und einmal im angenehm warmen Haus angekommen fühlen sie sich pudelwohl. Nach wie vor gilt der Igel als einer der Hauptüberträger von Flöhen. Hierzu muss nicht einmal ein direkter Kontakt zwischen Ihrem Hund und dem Igel erfolgen. Es kann schon genügen, wenn diese nachts auf der Suche nach einem Winterquartier durch Ihren Garten streift.  Es ist Herbst
Prophylaxe ist hier das einzige wirksamme Mittel der Vorbeugung. Überprüfen Sie doch bei dieser Gelegenheit, ob Ihr Hund noch ausreichend gegen Parasiten geschützt ist und frischen Sie diesen Schutz auf. Wenden Sie sich bitte mit der Frage nach einem geeigneten Mittel (Halsband, SpotOn-Präparat) an Ihren Tierarzt.

Es ist Herbst


So sollten Sie und Ihr Hund es schaffen, unbeschwert und unbeschadet durch die ungemütliche Jahreszeit zu kommen.

... und übrigens: nehmen Sie sich doch mal wieder ganz bewußt Zeit um mit Ihrem kleinen Liebling zu kuscheln. Dies steigert bei Ihnen und Ihrem Hund das Wohlbefinden und festigt die Bindung zwischen Ihnen.

Herbst